Berufsbild

Der Masterstudiengang bereitet die Studierenden optimal auf die vielfältigen Berufsfelder im Bereich der Forstwirtschaft und Holzwirtschaft vor und ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen gleichermaßen eine Betätigung in der Wissenschaft, Wirtschaft oder Verwaltung. So ist das Masterstudium nicht nur promotions- und berufsqualifizierend, sondern bietet auch die Möglichkeit (u.a. durch seine Spezialisierung im Bereich Forstbetriebsmanagement), alle erforderlichen Fachkompetenzen für die Zulassung zum forstlichen Vorbereitungsdienst der 4. Qualifikationsebene zu erlangen. Voraussetzung hierfür ist ein forstlicher Bachelorabschluss. Der Vorbereitungsdienst wiederum ist Voraussetzung für eine Tätigkeit als Forstbetriebs- bzw. Bereichsleiter/-in bei den staatlichen Forstbetrieben bzw. Forstverwaltungen.

Um einen Einblick in mögliche Berufsfelder zu bekommen, muss im Verlauf des Masterstudiums ein mindestens achtwöchiges Praktikum in Organisationen oder Unternehmen aus dem Bereich der Forstwirtschaft bzw. Holzwirtschaft absolviert werden.

Absolventenstudie Forst

Die Befragung zur Absolventenstudie Forst wurde im Jahr 2014 von den vier universitären forstwissenschaftlichen Ausbildungseinrichtungen Deutschlands gemeinsam durchgeführt. Befragt wurden die Bachelor- und Masterabsolvent*innen der Abschlussjahrgänge 2010 bis 2013.

Berufsbefähigung und Studium

Die Absolvent*innen schätzen die Berufsbefähigung durch das Studium hoch ein. Es herrscht eine hohe Zufriedenheit mit dem abgeschlossenen Studium und der Großteil der Absolvent*innen würde wieder an der gleichen Universität studieren.

Berufssituation

Die Absolvent*innen sind mit ihrer Erwerbstätigkeit im Mittel sehr zufrieden. Insgesamt zeigt sich ein sehr positives Bild der Berufssituation der Absolvent*innen forstwissenschaftlicher Studiengänge.

Dauer der Jobsuche

Die befragten Absolvent*innen der TUM waren im Schnitt lediglich 2,5 Monate auf Stellensuche. Es erfolgt insgesamt ein schneller Einstieg ins Berufsleben – keine „Generation Praktikum“.

Tätigkeitsbereiche

Die meisten Erwerbstätigen sind in der Wissenschaft und Forschung sowie der Forstverwaltung beschäftigt. Weitere wesentliche Arbeitgeber sind Forstbetriebe sowie Forstliche Service- und Beratungseinrichtungen (bspw. Waldbesitzervereinigungen). 7 % der befragten Bachelorabsolvent*innen und 38% der Masterabsolvent*innen haben den forstlichen Vorbereitungsdienst (3. und 4. Qualifikationsebene) der Landesforstverwaltungen abgeschlossen. Detaillierte Übersicht

Berufliche Stellung

In Bezug auf die berufliche Stellung zeigte sich, dass ein großer Teil der Absolvent*innen gehobene Positionen innehaben.

Detaillierte Ergebnisse der Absolventenstudie sind veröffentlicht in: Liebal S. und Weber N. (2016): Absolventenstudie Forst 2014: Eine Analyse zum beruflichen Verbleib und Erfolg der Absolventinnen und Absolventen forstwissenschaftlicher Bachelor- und Masterstudiengänge an deutschen Universitäten, AFJZ 2016 - Heft 3&4.