31.01.2019
Kategorie: News, Studium

TUM-Studierende bringen den Wald ins Radio


Die TUM-Studierenden Ellen Tschernich, Caroline Bennemann, Johannes Rahm und Marco Kirschner bei der gemeinsamen Themensuche für ihren Radiobeitrag (Bild: Johanna Stadler)

Die TUM-Studierenden Ellen Tschernich, Caroline Bennemann, Johannes Rahm und Marco Kirschner bei der gemeinsamen Themensuche für ihren Radiobeitrag (Bild: Johanna Stadler)

Anfang Januar 2019 ging wieder ein von TUM-Studierenden produzierter Radiobeitrag im Bayerischen Rundfunk auf Sendung. Der in den Programmen Bayern 2 und Bayern 5 ausgestrahlte Beitrag ist das beeindruckende Ergebnis einer Seminararbeit. Ellen Tschernich, Marco Kirschner, Johannes Rahm (5. Semester Bachelor Forstwissenschaften und Ressourcenmanagement) sowie Caroline Bennemann (Master Forst- und Holzwissenschaften) erstellten ihn im Rahmen des Seminars "Öffentlichkeitsarbeit", ein Bestandteil des Moduls "Waldpädagogik 1".

Das "Minivolontariat" in der BR-Redaktion "Landwirtschaft und Umwelt" in Kooperation mit Redakteurin Johanna Stadler wird seit fünf Jahren angeboten. Dabei sind professionelle Beiträge entstanden, die mit einer Ausnahme immer zur Ausstrahlung gelangt sind.

"Wie erkennt man illegal eingeschlagenes Holz und wie lassen sich Holzarten sicher bestimmen" war das diesjährige Thema. Eine interessante Frage für Verbraucher - denn wer lässt sich schon gerne falsches Teakholz andrehen? Aber auch die Studierenden der vergangenen Jahre haben sich heftig ins Zeug gelegt und zum Beispiel über den Waldboden als natürliches Klärwerk berichtet oder erzählt, wie sich die Holzarbeit heutzutage von der früher unterscheidet. Die im Beitrag "Von der Handsäge zum Harvester" gesendeten O-Töne von einem alten Holzfäller aus dem Bayerischen Wald waren grandios!

Studierenden bietet das "Minivolontariat" eine ideale Gelegenheit, ihre natur- und sozialwissenschaftliche Kompetenz in einer Echtsituation unter Beweis zu stellen, hebt Modulverantwortlicher Prof. Robert Vogl hervor. Genau dies dürfte der Grund sein, dass diese sehr zeitintensive Seminararbeit von Studierenden gewählt, damit ihre Freude am Gestalten geweckt und den Kommilitonen weiterempfohlen wird.

Viel Arbeit während des gesamten Wintersemesters, auch für Redakteurin Johanna Stadler, die die Arbeit der Studierenden mit unermüdlichem Engagement begleitet. Sie versteht es, die Fähigkeiten der Studierenden ans Tageslicht zu bringen und sie immer wieder zu motivieren: "Die Recherche ist für die Forststudierenden noch relativ leicht – sie sitzen ja quasi an der Quelle. Aber allein, geeignete Gesprächspartner zu finden und diese dazu zu bringen, den Fachjargon abzulegen! Und aus einer halben Stunde Gespräch einen O-Ton herauszufiltern! 'Das ist ja der Wahnsinn, was da an Arbeit dahintersteckt' – diesen Seufzer habe ich oft gehört bei den Besprechungen. Und gerade deshalb freut es mich so sehr, dass noch nie jemand abgesprungen ist. Wenn am Ende nicht nur die Präsentation vor den übrigen Studenten klappt, sondern der Beitrag auch gesendet wird – dann dürfen wir alle stolz sein auf unser Projekt."

Der aktuelle Beitrag "Zeifelhafte Herkunft: Holz aus illegalem Einschlag" (5:52 min)


Die Beiträge der Vorjahre: