15.02.2019
Kategorie: News

SRM-Award 2018


Prof. Michael Suda, TUM-Studiendekan für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement (links), Preisträgerin Julia Möbius und Preisträger Sebastian Heinz (Mitte) und Dr. Rüdiger Recknagel, Geschäftsführer der Audi Stiftung für Umwelt (rechts) (Foto: Rightlight Media)

Prof. Michael Suda, TUM-Studiendekan für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement (links), Preisträgerin Julia Möbius und Preisträger Sebastian Heinz (Mitte) und Dr. Rüdiger Recknagel, Geschäftsführer der Audi Stiftung für Umwelt (rechts) (Foto: Rightlight Media)

Am 5. Februar 2019 hat die Audi Stiftung für Umwelt nun zum achten Mal den Sustainable Resource Management (SRM) Award an zwei Masterabsolventen/-innen der Technischen Universität München (TUM), Julia Möbius und Sebastian Heinz, verliehen.

Julia Möbius analysierte in ihrer Masterarbeit, wie junge Menschen den Berliner Stadtwald wahrnehmen und nutzen. Das Ergebnis: Sie haben den Wald kaum als Erholungsgebiet für sich entdeckt. Vor Ort befragte sie deshalb 800 Berlinerinnen und Berliner im Alter zwischen 14 und 25 Jahren nach ihren Erwartungen an Wälder und schuf damit eine umfangreiche Basis, um künftige Gestaltungskonzepte für Waldgebiete zu planen.

Sebastian Heinz, der die zweite prämierte Abschlussarbeit schrieb, beschäftigte sich mit den wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Klimawandels und den damit einhergehenden unsicheren Umweltbedingungen. Während eines Forschungsaufenthalts in Hangzhou (China) untersuchte er in einem ökonomischen Experiment mit Studentinnen und Bauern, wie Bewohner in Flussgegenden auf soziale Dilemmata reagieren. Er zeigte in seiner Arbeit, dass Fairness und Vertrauen dabei helfen, einen ungleich verteilten Zugang zu Wasser erfolgreich zu organisieren.

Die Audi Stiftung für Umwelt hat den SRM Award 2010 ins Leben gerufen, um herausragende Leistungen im Bereich des nachhaltigen Ressourcenmanagements zu fördern. Mit dem Preis werden Absolventinnen und Absolventen des TUM-Masterstudiengangs Sustainable Resource Management ausgezeichnet, die in ihrer Masterarbeit diese hervorragenden Leistungen erbracht haben. Der Preis, jeweils 1.500 Euro dotiert, wurde 2011 zum ersten Mal verliehen.