Zeitstrahl zur historischen Entwicklung der forstwissenschaftlichen Ausbildung in München und Freising-Weihenstephan [png, 2,7 MB]
Zeitstrahl zur historischen Entwicklung der forstwissenschaftlichen Ausbildung in München und Freising-Weihenstephan bis heute

Geschichte der forstwissenschaftlichen Ausbildung in München und Freising-Weihenstephan

1790: In München wird eine eigene Staatsforstschule gegründet, um die forstliche Ausbildung in Bayern zu verbessern.

1803: Die Forstschule wird nach Weihenstephan verlegt, da hier nach der Säkularisation des Klosters die notwendige Infrastruktur für eine forst- und landwirtschaftliche Ausbildung vorhanden ist.

1806: Die Forstschule Weihenstephan wird aufgrund zu geringer Studentenzahlen aufgelöst.

bis 1878: Die forstliche Ausbildung wird an der Universität in Landshut bzw. München (1826 nach München verlegt) weitergeführt (mit Unterbrechungen durch vorübergehende Auslagerungen der Ausbildung an die Forstschule Aschaffenburg).

1878: Fünf der bedeutendsten Forstwissenschaftler der damaligen Zeit (Karl Gayer, Ernst Ebermayer, Gustav Heyer, Franz von Baur und Robert Hartig) werden als ordentliche Professoren an die Ludwig-Maximilians-Universität nach München berufen. Damit wird der Grundstein für das Forststudium in München/Weihenstephan gelegt.

1912: Forstwissenschaft kann erstmals als eigenständiger Studiengang studiert werden, nachdem die forstliche Ausbildung bislang Teil des staatswirtschaftlichen Studiums war.

1971: Nach einem kontinuierlichen Ausbau der Forstwissenschaften an der Universität wird schließlich eine eigenständige Forstwissenschaftliche Fakultät gegründet.

1992: Die Forstwissenschaftliche Fakultät wird nach Freising-Weihenstephan verlegt, um die Idee des "Grünen Zentrums Weihenstephan" zu verwirklichen.

1999: Die Fakultät geht von der Ludwig-Maximilians-Universität an die Technische Universität München über.

2000: Die Forstfakultät wird als Studienfakultät Teil des neu gegründeten Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Landnutzung, Ernährung und Umwelt und der forstliche Studiengang wird in das Ausbildungssystem der TUM eingegliedert.

nach 2000: Im Zuge des Bologna-Prozesses wurde das Forststudium auf das Bachelor- und Mastersystem umgestellt. Mit der Einführung des internationalen Masterstudiengangs Sustainable Resource Management wurde das Ausbildungsangebot an der Studienfakultät in Sachen Nachhaltigkeitsmanagement über den engeren forstlichen Bereich hinaus ausgeweitet.